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MADAGASKAR


Engagement Global fördert Arbeitsprojekt in Madagaskar

Die Gruppe der Studenten ist inzwischen in Madagaskar eingetroffen und hat auch schon ihren ersten Arbeitseinsatz in Mananjary absolviert. Zuvor jedoch fand ein Zusammentreffen mit den madagassischen Kommilitonen in Fianarantsoa statt.


Bild: die deutschen Studenten (bis auf zwei Ausnahmen),  rechts der Kocher aus Deutschland

Bereits nach kurzer Zeit waren beide Gruppen einig darin, dass dieses Treffen schon jetzt etwas ganz Außergewöhnliches ist 

                                          Im Blog der Reisegruppe      

hat der Leiter der madagassischen Studenten einen sehr engagierten Beitrag verfasst und die Bedeutung dieses Treffens betont einschließlich der Hoffnung, dass hieraus eine Nord-Süd-Kooperation entstehen könnte. 

Bild: Die Studentengruppe in Mananjary

Hier in unserem Werbeflyer können Sie ausführlicher über die Hintergünde und die Pläne des Projektes nachlesen (leider benötigt das Original zuviel an Speicherplatz, darum ist hier nur eine Entwurfsversion verfügbar).

August 2014


10 junge Erwachsene werfen einen „KLIMAblick“ nach Madagaskar

NaturGut Ophoven initiiert internationales Klimaschutzprojekt

 Zusammen mit der Förderinitiative Engagement Global und dem Düsseldorfer Verein „Lernen Helfen Leben“ (LHL) hat das NaturGut Ophoven ein einzigartiges Projekt ins Leben gerufen: Fast sechs Wochen lang werden von September bis Oktober zehn Teilnehmer des Pilotprojektes „KLIMAblick“ auf der afrikanischen Insel Madagaskar unterwegs sein und an mehreren Stationen Halt machen, um in Sachen Klimaschutz tatkräftig mit anzupacken.

Ausgangspunkt ist die Hauptstadt Antananarivo. Von dort aus fahren sie zunächst an die Ostküste nach Manjanjary, wo sie von der Organisation „Solidarité Entraide Madagascar“ empfangen werden und Kenntnisse über Wiederaufforstung erlangen. Nach 12 Tagen geht es weiter an die Westküste. Hier in Andalamengoke wird das Erlernte dann praktisch umgesetzt – eine Baumschule soll in Zukunft das Dorf bereichern. Den Abschluss bildet ein Treffen in Fianarantsoa mit einer madagassischen Studentengruppe, die sich mit dem Bau von energieeffizienten Kochern beschäftigt, der von einer „Ofengruppe“ in Düssel­dorf entwickelt wurde. Geplant ist ein gemeinsamer Besuch bei den ersten Testfamilien. „Wir wollen selber einmal einen Blick riskieren und uns auf Augenhöhe anschauen, wie sich das Leben auf Madagaskar abspielt. Wie ist es mit dem Leben in Deutschland zu vergleichen? Ist der Begriff Klima auf Madagaskar überhaupt bekannt? Und was können wir von den Menschen dort für unser Leben hier lernen?“, erklärte Bert Gigas, der Betreuer der Projektgruppe.

Das Erlebte und Erlernte soll auf unterschiedlichste Art und Weise von den Teilnehmern dokumentiert werden. Einen eigenen Blog haben sie bereits erstellt und wenn sie wieder zurück sind, sollen Vorträge in Schulen, Kirchen und anderen öffentlichen Einrichtungen gehalten werden. „Wir machen das ja schließlich nicht nur für uns, sondern wollen, dass auch andere Menschen in Deutschland ihren Klimablick schärfen“, sagte Gigas.

Die Gruppe besteht aus zehn jungen Erwachsenen, von denen die meisten Studenten aus ganz verschiedenen Fachrichtungen sind. Doch auch eine frisch gebackene Abiturientin und ein Schreiner sind mit dabei. „Ich fand es immer schon wichtig, über den Tellerrand hinaus zu schauen und nicht nur bis vor die eigene Haustüre zu blicken. Gerade in Bezug auf Klimaschutz ist das sehr wichtig!“, sagte Lutz Griese. Er ist Philosophie-Student und einer der Teilnehmer von KLIMABlick. „Ich erhoffe mir, dass wir durch unser Projekt viele Menschen zum Nachdenken anregen können.“

Durch die unerwartete Haushaltssperre in NRW steht ein Teil des Projektes noch auf der Kippe: „Die Reisekosten sind durch das Programm "Konkreter Friedensdienst“ gesichert, die Projektkosten für die Bäume und das Werkzeug wurden gestrichen“, sagte Bernd Blaschke von LHL. „Wenn wir nicht ausreichend Sponsoren finden, können wir das Projekt an der Ostküste eventuell gar nicht unterstützen“, führte er weiter aus. Aus diesem Grund sucht das Projektteam noch Unterstützer und Sponsoren.
Spenden (gegen Spendenbescheinigung) überweisen Sie bitte an Lernen Helfen Leben e.V., IBAN DE16 2806 4179 0135 8758 05, Verwendungszweck KLIMAblick.

Hintergrund:

Bereits seit mehreren Jahren unterstützt Engagement Global ein Dorfentwicklungsprojekt in Andalamengoke, welches von der Ökumenischen Umweltgruppe an der evang. Thomaskirche in Düsseldorf initiiert wurde. Träger auf deutscher Seite ist LHL, in Madagaskar ist Romain Rabearisoa unser Partner. Er gehört zur evang. Gemeinde Beresina in Fianarantsoa, die wiederum Partnergemeinde der evang. Markuskirche in Düsseldorf ist. Die von einer Düssel­dorfer „Ofengruppe“ entwickelten holzsparenden Kocher werden von der Studentengruppe nachgebaut und von 30 Testfamilien erprobt, die zur Beresina-Gemeinde gehören. Hier entwickelt sich ein einzigartiges Nord-Süd-Projekt und alle Beteiligten haben bereits Pläne für die Zukunft, z.B. Kochen statt mit Holzkohle mit Gras in einem Pyrolyseofen.



Aktuell: Madagaskar-Info

                                                                                                           Düsseldorf, den 17. Sept. 2012

                                                            Madagaskar – Infobrief

Gestern am 7. Sept. habe ich mit Romain per Skype telefoniert und es war zwar keine gute Verbindung, weil in der Kneipe im Hintergrund sich die Leute unterhielten, aber ich habe ihn dennoch gut verstanden, umgekehrt war es weniger gut mit der Verständigung. Beim nächsten Mal will er ein Headset benutzen, das hilft gegen den Lärm von draußen.

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Das Projekt

Das Projekt in Madagaskar hat die Ökumenische Umweltgruppe der Thomas- und St. Franziskuskirche in Düsseldorf-Mörsenbroich 2003 begonnen und bisher sind wir von InWent NRW unterstützt worden. Seit 2009 ist die Thomaskirchengemeinde Mitglied von L-H-L und damit wird auch unser Projekt in Madagaskar als L-HL-Projekt geführt. Unter dem offizielle Titel "Ländliches Entwicklungsprogramm Andalamengoke“ wurden eine Vielzahl kleinerer Projekte realisiert, nicht alle im ersten Anlauf, aber in vielen kleinen Schritten wurde eine Schule gebaut (die jetzt schon 8 Klassenräume umfasst), die Renovierung des Schulgebäudes bzw. Reparatur von Schulmöbeln durchgeführt, ein Brunnen einschl. der Errichtung eines Trinkwasserbehälters und Verlegung einer Wasserleitung mit Einsatz einer Solar-Wasserpumpe gebaut, das Waschhaus errichtet und mit einem Innenausbau versehen, auf dem Schulhof wurde eine Toilette gebaut sowie mit Schulhofbegrünung und Jatropha-Anbau begonnen.

In unserer letzten Projektaktivität haben wir den beiden Dörfern Andalamengoke und Andranomaintsu je ein Ochsengespann finanzieren können. Dies war möglich, da uns hierbei die Niedersächsische Umweltstiftung BINGO wesentlich unterstützt hat.

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                                Bild: Schulgelände mit Schulgebäuden

In Andalamengoke hat sich unser Schulprojekt – für unsere Partner sehr überraschend – durch Initiative der lokalen Schulbehörde inzwischen zu einem ausgewachsenem Schulzentrum entwickelt, bestehend aus

  • das neue Waschhaus, ganz rechts
  • zwei Gebäuden (Fertigbau) mit je zwei Klassenräumen, im Bild Mitte rechts
  • das alte Schulgebäude mit zwei Klassenräumen, ganz links am Bildrand
  • ein unfertiges Gebäude (steht seit 2006 ohne Innenausbau), linke Bildhälfte
  • sowie einem kleinen Wohnhaus für die Direktorin, verdeckt

Da Andalamengoke sehr günstig an der Nationalstraße liegt werden nun auch schon die Schulkinder der Klasse 6 + 7 aus dem Nachbardorf in unsere Schule geschickt, man erspart sich damit dort einen Schulausbau. Nach der 7. Klasse endete bisher die Grundschule und wird mit dem Besuch des College fortgeführt. Lange Zeit schien es so, dass dazu unsere Schulkinder in die 12 km entfernte Kreisstadt Sakaraha fahren müssen. Aber durch eine kurzfristige Schulreform wurde die Grundschulzeit auf 5 Jahre verkürzt und als Folge daraus ist die Schule  in Andalamengoke mit den Klassen ab 6. Klasse kurzerhand zu einer Filialschule der College-Schule in Sakaraha  befördert worden.

Über das Schulprojekt  können Sie hier mehr..... erfahren.

Geplant ist auch weiterhin der Bau einer Schulküche, doch konnte dieses Teilprojekt aus zwei Gründen leider (noch) nicht realisiert werden: In den letzten drei Regenzeiten fiel im Norden reichlich Regen, im Süden unterdurchschnittlich wenig mit der Folge, das der Brunnen kaum Wasser besitzt. Zudem hat die Schulverwaltung uns noch keine Zusage geben wollen, dass die Kosten für die tägl. Schulspeisung von ihr übernommen wird. Im Gegenzug sollten die infrastrukturellen Kosten aus eigenen Mitteln aufgebracht werden. Wir werden auch im nächsten Folgeprojekt dieses wichtige Thema auf unsere Agenda setzen.

Der Brunnenbau wurde nach der Durchführung eines zweiten Gutachtens begonnen, welches notwendig wurde um festzustellen zu lassen, ob unterhalb des vorhandenen Brunnens Grundwasser gefunden werden kann. Dieses wurde durch Messungen bestätigt und zusätzlich wurde festgestellt, dass ein erhebliches Wasservorkommen sich außerhalb des Dorfes in zwei Kilometer Entfernung befindet. mehr


                  Bild: Wasserbehälter für den neuen Brunnen




                      Bild: Der Zahnarzt und Helfer vor dem Waschhaus

In 2008 wurde dieses einfache Waschhaus errichtet und in 2009 zwei Waschräume (Jungen und Mädchen) mit je drei Handwaschbecken und je drei Duschen installiert, jeweils eine in einer Kabine. Es fehlt jetzt noch der Wasseranschluss.


                                Bild: Schultoilette, Vorderansicht

Auf Grund der stark zunehmenden Schülerzahl zeitweise sind bis zu 200 Schüler auf dem Schulgelände – und der Tatsache, dass die Schülerzahlen noch steigen werden, war es dringend geboten, zwei Toilettenhäuser zu errichten und eine Toilettengrube zu bauen. mehr



                               Bild: Solarlampe im Kulturhaus

Das kleine Schulhaus, welches als erstes Schulgebäude 2004 errichtet und 2007 mit Hilfe von InWent-Geldern modernisiert werden konnte, wird zweifach genutzt: tagsüber als Klassenraum für die Erstklässler, am Abend für die Erwachsenenbildung. Zu unserer Überraschung hat sich unter Führung des ehemaligen Bürgermeisters eine Gruppe Erwachsener für einen Alphabetisierungskurs bei der Schuldirektorin gemeldet. Dieser hat eine Lehrerin begeistern können und seitdem wird an zwei Abenden den Erwachsenen Lese- und Schreibunterricht erteilt. Anfangs mussten die Teilnehmer noch Kerzen und Öllampen mitbringen.


                               Bild: Schulhaus und Kulturhaus

Um die Beleuchtung zu optimieren und auch Strom für den Anschluss eines Beamers oder eines Notebooks verfügbar zu haben wollen wir die Beleuchtung mit einer Solaranlage ausstatten. Unter dem Dach des kleinen Schulhauses wurden zwei Energiesparlampen montiert, an der Außenwand über der Tür eine sehr effiziente und sehr helle LEDAußenlampe. Beide werden von einer Batterie versorgt, welche tagsüber von einem Solarmodul gespeist wird. Zusätzlich steht ein Wechselrichter zur Verfügung, um den 12V-Solarstrom in 230V Wechselstrom zu transformieren und damit einen Laptop und einen Beamer betreiben zu können.  

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                                Bild: 10  Schüler und drei Computer


Das Fahrradprojekt ist aus der Sorge entstanden, dass die Kinder aus Andalamengoke nach dem Besuch der Grundschulzeit ihre Schulkarriere als beendet erklären, weil ihnen der Besuch der weiterführenden Schule (College) im 12 km entfernten Sakahara zu mühsam sein würde. Ehrlich gesagt, ich würde es mir auch überlegen, denn 12 km zu Fuß (etwa 2 Std.) vor der Schule und die gleiche Strecke am späten Nachmittag zurück (die Stadtkinder haben eine lange Mittagspause und gehen nach Hause zum Essen), das ist nur etwas für ganz Wenige.

Für diese Vorhaben erwartet InWent einen Eigenbeitrag von 10% und ich bitte Sie herzlich um Ihre Unterstützung.

Spenden-Vermerk: „Madagaskar“

Bernd Blaschke




LHL hat beschlossen, auch auf Madagaskar ein kleines Projekt zu unterstützen:

Dorfentwicklung in Andalamengoke auf Madagaskar


Madagaskar

Die seit gut zehn Jahren in Düsseldorf bestehende Madagaskargruppe war mit einigen Mitgliedern vertreten, vor allem mit Romain Rabearisoa. dem Madegassen, der als Ansprechpartner vor Ort die verschiedenen Projekte betreut. Er stellte die für dieses Jahr geplanten Aktivitäten vor: die von einer Firma mit schwerem Gerät geplante Brunnenvertiefung und den Plan, vier Ochsen für das Dorf zu kaufen, um so die Feldbestellung zu erleichtern. P. Krämer wies darauf hin, daß eine schollenwendende Bearbeitung der Felder aus ökologischen Gründen fragwürdig sei. Bei dem vorgesehenen Einsatz dürfte es aber im wesentlichen um eine Auflockerung und Belüftung der oberen Bodenschichten gehen, so wie es bisher mit der manuellen Hacke erreicht wird. Die Frage, in welcher genossenschaftlichen Weise die Ochsen eingesetzt und genutzt werden, ist noch nicht beantwortet. Zu dieser Frage nahm auch I. Freimark-Zeuch Stellung, da im Projekt Kilueka ebenfalls der Kauf von zwei Ochsen für eine genossenschaftliche Nutzung bevorsteht. Dort sind solche Zugtiere bisher völlig unbekannt, was darauf hinweisen könnte, daß die Haltung von Großvieh durch spezielle Erkrankungen in den inneren Tropen sehr erschwert wird.

(Bernd Blaschke im Rundbrief von LHL, August 2010)




Im Archiv finden Sie Berichte über unsere verschiedenen Projekte in Andalamengoke




Das Dorf Andalamengoke liegt im trockenen Süden Madagaskar. Rechts sehen wir auf dem Satellitenbild noch das grüne Regenwaldgebiet, welches aber immer weiter dezimiert wird, 90% des Waldbestandes wurden abgeholzt.

Wir wollten nicht einfach ein weiteres Projekt durchführen, sondern in dem Dorf Andalamengoke, das bereits von der Umweltgruppe der Thomaskirchengemeinde Düsseldorf seit einigen Jahren mit großem Engagement gefördert wird, einige substantiellere Entwicklungsprojekte durchführen.
In der Zeit ab 2003 wurde eine Schule gebaut, auf dem Schulgelände ein Brunnen errichtet und Bäume gepflanzt, ein Waschhaus gebaut und eine Fahrradwerkstatt. Da nach den vier Grundschuljahren die Schulkinder die weiterführende Schule in Sakaraha besuchen können/sollen, haben wir Fahrräder nach Andalamengoke gebracht, um damit den Schulbesuch zu erleichtern. Der Brunnen ist leider ausgetrocknet, da es seit zwei Jahren keine Regenzeit mehr gab, aber es bestehen Pläne, ihn zu vertiefen. Und die meisten Bäume auf dem Schulgelände haben das erste Jahr auch nicht überstanden, da in der Ferienzeit die Kinder lieber spielten als jeden Tag Wasser aus dem Dorfbrunnen heran zu schleppen.

Seit Sept. 2009 läuft ein neues Projekt und wir wollen
- einen tieferen Brunnen bohren und die dort befindliche Solarpumpe
  einsetzen,
- damit das Waschhaus mit Wasser versorgen
- einen Garten auf dem Schulgelände anlegen, noch einmal Bäume
  pflanzen und bewässern,
- 10 ha Bäume neben dem Nationalpark pflanzen (und mit
  Tröpfchenbewässerung bewässern),
- den Dorfbrunnen mit einer separaten Zuleitung versorgen
- Toiletten für die Schule bauen,
- ein Schulhaus mit Solarbeleuchtung (innen und außen) ausstatten, damit für
  die Erwachsenen ein Alphabetisierungskurs durchgeführt werden kann




Die Madagaskar-Gruppe der Düsseldorfer Thomaskirchengemeinde, die übrigens inzwischen Mitglied von LHL ist, hat Fahrräder gesammelt (einschl. Ersatzteile und Werkzeug) und in einem Container nach Madagaskar geschickt... (bitte das rechte rote Fahrrad beachten)




... und jetzt freuen sich die Schulabgänger "unserer" Dorfschule in Andalamengoke, daß sie damit zur weiterführenden Straße in die etwa 15 km entfernte Stadt fahren können (bitte das rote Fahrad links im Vordergrund beachten, erkennen Si es wieder?)

Alles begann damit, daß unser Freund Romain wieder einmal in seine Heimat kam und feststellte, dass die Dorfkinder keine Schule besuchen. Das sollte sich ändern und so begann man - nach einer längeren Diskussion mit den Dorfbewohnern - mit lokalen Mitteln eine Schulhütte zu bauen... 


Und irgendwie war da auch Unterricht möglich. Das Bild ist etwa um 2003 aufgenommen worden.


Aber eine Schule mußte mehr sein als ein Hüttendach. So packten die Männer des Dorfes mit an und bauten dieses Schulhaus - aus eigenen Mitteln, mit finanzieller  Unterstützung aus Deutschland.


Eröffnung der Schule mit Fahnenhissen und Solarkocher (das neue Madagaskar)

Und hier war schon  der Unterricht im wetterfesten Schulhaus möglich. Noch müssen alle Schüler auf dem Boden sitzen...

Doch eines Tages hatten die Sponsoren in Deutschland mit Unterstützung von InWent NRW soviel Geld gesammelt, daß Schulbänke angeschafft werden konnten....

Später wurde unser Schulhaus (links) auch noch mit Wellblech eingedeckt und dann wurden (in der Mitte) ein weiteres Schulhaus vom Staat gebaut - aber nie fertiggestellt. Bis heute nicht. Deshalb wollen wir von LHL da nachhelfen. Einen detaillierteren Bericht über die Schule können Sie hier nachlesen (mehr)


Meditation? Weit gefehlt, denn diese Menschen warten seit Stunden auf Wasser. Schon immer lieferte in der Trockenzeit der Dorfbrunnen weniger Wasser. Seit drei Jahren hat sich die Situation dramatisch verschärft, denn die Regenzeiten sind kurz und spärlich, auch schon mal ganz ausgeblieben, so dass der Dorfbrunnen nicht mehr ausreichend gefüllt wird.  Jetzt müssen die Dorfbewohner stundenlang auf Wasser im Brunnen warten und jede Familie darf max. zwei Eimer pro Tag entnehmen. Im Hintergrund ist der neu errichtete Wasserbehälter zu erkennen und sogar eine Solarpumpe wurde installiert.

Wir wollen mit dem Projekt helfen und u.a. einen tieferen Brunnen bohren lassen. Wir müssen demnächst den Brunnen bis auf 30 m vertiefen, dort kann man das Grundwasser anzapfen.

Doch was haben jetzt die Schüler des Gymnasiums in Frechen bei Köln damit zu tun? Die dortige Schülerfirma "Sunworkers" kümmert sich um Solarprojekte, hat ganz viel getüfftelt und schließlich bei Schülerwettbewerben sogar Preise gewonnen. Die Geschichte kann auf der Webseite der Sunworker nachgelesen werden. Jetzt haben wir eine Dreieck-Partnerschaft: Thomaskirchengemeinde, Sunworker und LHL

Übrigens wurde bei den Sunworker das Geld u.a. in eine Solarpumpe für Andalamengoke investiert - und jetzt das: Die Solarpumpe ist installiert, aber der Brunnen fast ausgetrocknet. Die Schüler in Deutschland erfahren sozusagen hautnah, was Klimawandel tatsächlich bedeuten kann.

Im Kölner Botanischen Garten hatten die Schüler ihre Anlage öffentlich vorgestellt, bevor sie nach Madagaskar ging:


Wir bieten auch einen Ländervortrag über Madagaskar an. Hier geht's weiter.


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